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Fragen und Antworten

Hier finden Sie alle Fragen und Antworten rund um den TWF:CleverZähler.

ALLGEMEIN
TECHNIK
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Datenschutz
Pilotprojekt Oberhof/Windhag

ALLGEMEIN

1. Was ist das Projekt TWF:CleverZähler?
Der TWF:CleverZähler ist ein Projekt von T-City. Er wird gemeinsam von TWF, Telekom, Bittner+Krull, Kisters und Wilken konzipiert. Unser Ziel ist es, eine Lösung zu entwickeln, die unseren Kunden Transparenz über ihren gesamten Energieverbrauch verschafft. So können Sie sparen und dabei das Klima schützen - einfach clever!

2. Was ist das Ziel des Pilotprojektes TWF:CleverZähler?
Wir wollen Ihnen als Kunden volle Einsicht in Ihre Kosten verschaffen und Ihnen somit Einsparpotenziale offen legen. Mit dem TWF:CleverZähler können Verbrauchswerte zeitnah abgerufen und mit denen älteren Datums verglichen werden. Dies hilft Ihnen zum einen dabei, Ihre Verbrauchszeiten aktiv zu steuern und zum anderen intensiv Kosteneinsparung zu betreiben. Parallel dazu ermöglicht es der TWF einen effizienten Umgang mit den Energieressourcen durch eine optimierte Planung.

3. Warum beteiligt sich die TWF an diesem Projekt?
In erster Linie möchte die TWF ihren Kunden eine bessere Erkennbarkeit ihrer persönlichen Einsparpotenziale ermöglichen. Wenn sich der allgemeine Stromverbrauch senkt, reduziert sich damit aber auch die CO2-Belastung. Die TWF fühlt sich dazu verpflichtet, aktiv Klimaschutz zu betreiben. Außerdem möchte sie als innovativer Energieversorger Maßstäbe im Bereich der elektronischen Zähler setzen. Dadurch erlangt die Stadt Friedrichshafen und somit auch die TWF deutschlandweit einen höheren Bekanntheitsgrad.

4. Welche Vorteile bietet der TWF:CleverZähler?
Einsparpotenziale von bis zu mehreren hundert Euro pro Jahr birgt ein Privathaushalt. Um dieses Ziel zu erreichen müssen Sie allerdings nicht auf Ihren Komfort verzichten. Es genügt ein gut geplanter Einsatz Ihrer Mittel. Durch die zeitnahe Übermittlung Ihrer persönlichen Verbrauchswerte sind Sie in der Lage, Ihren Energieverbrauch besser zu steuern und damit Kosten zu sparen. Ohne großen Aufwand und wie nebenbei können Sie so auch noch durch einen reduzierten CO2-Ausstoß einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

5. Welche Vorteile bietet das Online-Webportal?
Die intelligente Zählertechnik liefert zeitnahe Verbrauchswerte, die in Abstufungen von der Minute bis zum Jahr grafisch dargestellt werden. Die so entdeckten Einsparpotenziale können genutzt sowie eventuell unentdeckte Energiefresser enttarnt werden. Über das Online-Webportal können Sie zudem künftig interessante und aktuelle Informationen und Tipps rund um das Thema Energiesparen abrufen. Weitere nützliche Services sind geplant. So soll Ihnen beispielsweise die monatliche Online-Rechnung in absehbarer Zeit einfach und übersichtlich den monatlichen Verbrauch darstellen.

6. Wie kann ich meinen Verbrauch verfolgen?
Über das Online-Webportal können Sie jederzeit und detailliert Ihren Verbrauch verfolgen. Im Rahmen des Pilotprojektes werden dabei alle sinnvollen und hilfreichen Möglichkeiten der Verbrauchsanzeige betrachtet. Auch die Frage der lnternetnutzung via Fernseher wird dabei diskutiert.

7. Was unterscheidet den TWF:CleverZähler von den herkömmlichen Zählertypen?
Die neuen „intelligenten“ Zähler messen den Verbrauch digital, die bisherige Zählertechnik basiert auf analoger Messung. Die digital erfassten Werte können als Daten per Internet übertragen werden und so den aktuellen Haushaltsverbrauch anschaulich auf jedem PC mit Internetanschluss darstellen. In übersichtlichen Grafiken wird dargestellt, wie viel Strom zu welcher Zeit verbraucht wird. Im Fall eines enormen Anstieg des Verbrauchs können Sie sofort reagieren. Aufgrund einer detaillierten Verbrauchsanalyse können wir Sie individuell beraten und Ihnen damit helfen, den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

8. Sind damit künftig dynamische Tarifmodelle möglich?
Durch die zeitnahe Erfassung der Verbrauchswerte können wir als Energieversorger minutengenau abrufen, ob aktuell viel oder wenig Strom verbraucht wird. Dadurch ist die Tarifgestaltung an keine festen Zeiten mehr gebunden (z.B. Nachtstrom). Durch die Vermeidung von Lastspitzen kann der Strom insgesamt billiger eingekauft werden. Hiervon können Sie durch Ihr kostenbewusstes Verhalten profitieren. Dynamische Tarifmodelle sind momentan zwar noch nicht existent, könnten aber mit Hilfe des Feedbacks unserer Kunden bald Realität sein.

9. Wie viel kann ich als Verbraucher mit dem TWF:CleverZähler sparen?
Wie viel Sie mit Hilfe des TWF:CleverZählers einsparen können ist von einigen Faktoren abhängig. So ergibt z.B. ein Standby-Verbrauch für TV, Videorecorder, PC oder Espressomaschine von nur 2 Watt pro Jahr bereits einen Gesamtverbrauch von 17.5 kWh. Auch bei Kühl- und Gefrierschränken kann zwischen einem Gerät der Energieeffizienzklasse A und A+ pro Jahr ein Unterschied von 40 kWh Verbrauch liegen. Je nachdem wie neu oder alt Ihre Geräte sind, spielt auch dies eine wichtige Rolle. Das Einsparpotenzial im Jahr kann von ca. 30 Euro bis zu über 500 Euro variieren. Wie viel Sie sparen hängt also ganz von den von Ihnen ergriffenen Maßnahmen ab. Eine Studie zeigt, dass mit intelligenten Stromzählern im Vergleich zu konventionellen Zählern rund 6,5% Strom jährlich gespart werden können. Ein Drittel der Testkunden konnte sogar 10% Strom sparen.

10. Was bedeutet kWh?
Die Wattstunde (Einheitenzeichen: Wh) ist eine Maßeinheit der Arbeit und damit eine Energieeinheit. Eine Wattstunde entspricht der Energie, welche eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt oder abgibt. Im Alltag gebräuchlich und verbreitet ist die Kilowattstunde, das Tausendfache der Wattstunde. In ihr werden vor allem Strom-, aber auch Heizwärmekosten abgerechnet.

Beispiel: Eine 1000-Watt-Kaffeemaschine verbraucht in einer Stunde 1000 Watt-Stunden Strom, was genau einer kWh entspricht.

11. Kann ich den Verbrauch einzelner Geräte direkt ablesen?
Zum derzeitigen Stand der Entwicklung kann der Verbrauch einzelner Geräte nur indirekt erfasst werden. Dazu gibt es auf dem Online-Webportal ein kleines Tool, mit dem Sie eine Messung direkt auslösen können. Beachten Sie bitte jedoch dabei, dass es hier aus technischen Gründen zu einer Ableseverzögerung von bis zu einer Minute kommen kann. Wird also ein Gerät eingeschaltet und der Verbrauch erneut gemessen, errechnet das Tool den aktuellen Verbrauch. Ziel des Projektes TWF:CleverZähler ist, dass in Zukunft auch der Verbrauch einzelner Geräte genau gemessen werden kann. Dies soll z.B. mit Digitalstrom ermöglicht werden.

12. Können mit der TWF:CleverZähler Technologie neben Strom auch noch andere Energiearten gemessen werden?
Mit dem aktuellen Kommunikationssystem können auch Gas- und Wasserzähler ausgewählt und digital ausgelesen werden. Erste Gaszähler sind bereits installiert, auch die Fernerfassung von Wasser- und Wärmeverbrauchswerten ist im T-City-Projekt bereits eingeplant.

13. Welche Kosten kommen auf den einzelnen Haushalt zu?
Der Gesetzgeber sieht vor, dass die geforderte monatliche Rechnungserstellung über den tatsächlichen Energieverbrauch und die Offenlegung der Nutzungszeit für den Verbraucher kostenneutral sein soll. Darüber hinaus bieten wir Ihnen diverse Service-Angebote über das Online-Webportal an. Für die Phase des Pilotprojektes fallen keine zusätzlichen Kosten an.

14. Welche Vorteile hat die TWF durch den TWF:CleverZähler
Die TWF wird mittelfristig von verbesserten Prozessen bei der Zählerfernablesung und Rechnungsstellung profitieren. Die damit verbundenen Kosteneinsparungen werden an die Kunden weitergegeben. Außerdem profitieren Sie davon, dass die TWF bei gleichmäßigem Lastprofil günstiger an der Energiebörse für Sie einkaufen kann.

15. Was passiert, wenn mein lnternetzugang ausfällt oder ich ihn z.B. während des Urlaubs ausstecke? Werden die verpassten Verbrauchswerte zwischengespeichert und kann ich diese dann abrufen, sobald ich wieder online bin?
Die Kommunikationstechnologie des TWF:CleverZählers speichert die erfassten Werte zwischen. Ist die Unterbrechung nur kurz, werden alle Werte übertragen – Sie bemerken keinen Unterschied. Dauert die Unterbrechung länger, bekommen Sie Stundenwerte angezeigt. Bei noch längerer Abwesenheit erhalten Sie Tages- und Wochenwerte. In jedem Fall ist gewährleistet, dass die Werte für die monatliche Abrechnung mindestens zwei Jahre gespeichert bleiben.

16. Was passiert nach Ende der Projektlaufzeit
Die elektronischen Zähler verbleiben beim Kunden. So ist auf jeden Fall sichergestellt, dass nach Ende der Projektlaufzeit weiterhin die Verbrauchserfassung ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert. Weitere Details werden dann individuell vereinbart.


TECHNIK

17. Welche technischen Voraussetzungen benötige ich als Endverbraucher, um den TWF:CleverZähler nutzen zu können?
Um Ihre aktuellen Verbrauchswerte über das Online-Webportal abrufen zu können, brauchen Sie einen PC mit Internetanschluss und einen Browser.


18. Die Zählerdaten werden via DSL übertragen. Was mache ich, wenn ich kein DSL habe?
Es ist natürlich von Vorteil, wenn Ihr Haushalt über DSL verfügt, weil Sie dann auch die neuen Möglichkeiten des TWF:CleverZählers optimal nutzen können. Der Zugang wird aber zukünftig auch über jeden anderen Internetanschluss möglich sein. Für das Pilotprojekt in den Stadtteilen Oberhof und Windhag schafft die Telekom die technischen Voraussetzungen. Jedes Einfamilienhaus soll einen GPRS-Anschluss und jedes Mehrfamilienhaus einen Telekom-DSL-Anschluss erhalten.

19. Muss ich einen DSL-Anschluss der Telekom haben, um am Pilotprojekt teilnehmen zu können? Und wie sieht es mit einem Kabel-Anschluss aus?
Das hängt von Ihrer Wohnsituation ab. In einer größeren Wohnanlage mit mehreren Parteien wird für den ganzen Zählerschrank ein eigenständiger DSL-Anschluss gelegt, so dass der Provider Ihres persönlichen DSL-Anschlusses für die Projektteilnahme nicht relevant ist. In einem Einfamilienhaus können Kunden mit einem Telekom DSL-Anschluss in jedem Fall am Pilotbetrieb teilnehmen. Bei anderen Anschlüssen muss dies im Einzelfall geprüft werden. Ein Kabelanschluss kann für das Pilotprojekt noch nicht genutzt werden, da dieser auf einer anderen Technologie basiert. Nach Abschluss des Projektes werden in jedem Fall weitere Übertragungstechnologien zum Einsatz kommen, wobei auch die Anbindung von Kabelnetzkunden geplant ist.

20. Wie funktioniert genau der Datentransfer?
Für die Datenübertragung baut eine Kommunikationsbox am Zähler eine Verbindung zum Internet auf. Dabei wählt sich die Box aus Sicherheitsgründen parallel zu Ihrer lnternetverbindung in ein abgeschlossenes Netz ein. Das heißt: Wir benutzen hierfür zwar die Kunden-Infrastruktur (Modem und Kupferdoppelader) aber nicht Ihren Internetzugang. Durch diese Trennung ist gewährleistet, dass sich Ihr Kundennetz und unser Netz nicht gegenseitig beeinflussen. Wir teilen uns lediglich die verfügbare Bandbreite. Da wir pro Tag weniger als 400 Kilobyte Daten übertragen, werden Sie als Kunde den Transfer kaum bemerken. Nachdem die Daten auf Plausibilität geprüft wurden, werden diese Ihnen in einem für Sie lesbaren Format übermittelt.

21. Wie wird die Sicherheit des Datentransfers gewährleistet?
Die Sicherheit bei der Datenübertragung wird durch Verschlüsselungstechnologien gewährleistet, wie sie auch beim Online-Banking verwendet werden.

22. Die Daten können auch via Mobilfunk übertragen werden. Wie funktioniert das? Wie sieht es mit den Kosten aus?
Die Übertragung per Mobilfunk ist bei lndustriekunden bereits üblich. Dabei nutzt man den GPRS-Datendienst, bei dem die Abrechnung nach Datenvolumen erfolgt, welches in diesem Fall relativ gering ist. Sie ist aber dennoch vergleichsweise teuer. Deshalb werden wir diese Lösung nur in Bereichen einsetzen, in denen andere Kommunikationstechniken nicht zur Verfügung stehen. Mobilfunk wird also eher die Ausnahme und nicht die Regel sein.

23. Wie erfolgt die Installation des TWF:CleverZählers? Sind damit Kosten verbunden?
Die Installation ist nicht aufwändig und erfolgt durch Mitarbeiter der Telekom und der TWF. Solange der TWF:CleverZähler als Pilotprojekt läuft, entstehen für Sie als Kunde keine Kosten

24. Wie lange dauert die Installation des TWF:CleverZählers genau?
Der Wechsel läuft schnell und unkompliziert ab. Den größeren Zeitaufwand umfasst der Aufbau der Kommunikationstechnik, da hier neben der Installation auch noch eine exakte Prüfung zu erfolgen hat. Im Standardfall benötigen wir ca. eine Stunde. Im Einzelfall kann es aber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch zu einer längeren Installationsdauer kommen.

25. Was kann ich tun, wenn plötzlich keine Zählerdaten mehr angezeigt werden?
Bitte prüfen Sie zu allererst die Steckverbindungen, falls Probleme auftreten. Sollten sich diese nach einem Neustart des Portals nicht erübrigt haben, so senden Sie bitte eine Email mit einer kurzen Problembeschreibung an:

E-Mail: cleverzaehler@twf-fn.de
oder Telefonnummer 07541 505 585

Sie müssen sich um Ihre Daten keinerlei Sorgen machen, da diese bei der TWF gespeichert sind. Bitte bedenken Sie aber, dass es sich bei dem TWF:CleverZähler um ein Projekt handelt, was noch in den Kinderschuhen steckt. Anfängliche Schwierigkeiten können wir leider nicht ausschließen, versuchen diese aber mit Ihrer Hilfe so bald wie möglich zu beseitigen.


T-City-Testkunden

26. Wie viele Haushalte werden mit der neuen Technologie ausgerüstet?
Wir werden den Ausbau in Friedrichshafen in mehreren Schritten vollziehen. Zunächst geht es mit wenigen Zählern darum, die Bedürfnisse der Kunden auf deren Umsetzbarkeit zu testen. Im zweiten Schritt werden wir das Online-Webportal sowie die Anbindung der Abrechnungssysteme realisieren. Im dritten Schritt werden dann nach und nach mehr Kunden in Friedrichshafen die Möglichkeit haben, ihr Energiesparpotenzial auszuloten. Nach der ersten - Testphase mit bis zu 100 Zählern in Friedrichshafen - sollen bis Mitte 2009 1.000 Zähler online sein. Bis zu dieser Phase werden wir mit dem Projekt TWF:CleverZähler die erforderlichen Erfahrungen für einen flächendeckenden Ausbau in Friedrichshafen gewonnen haben.

In den Stadteilen Oberhof und Windhag sollen bis zu 2400 Zähler, nicht nur für die Sparte Strom, sondern teilweise auch für die Sparten Gas und Wasser, gewechselt werden

27. Wie kann ich mich für das Pilotprojekt TWF:CleverZähler bewerben?
Ganz einfach: füllen Sie unsere Teilnahmeerklärung aus und senden Sie diese an uns zurück. Diese Teilnahmeerklärung erhalten Sie von uns per Post, bei Informationsveranstaltungen oder Sie können sich diese aus dem Internet herunterladen.

28. Welche „Aufgaben“ habe ich als Teilnehmer am Pilotprojekt TWF:CleverZähler?
Sie profitieren vom Einsatz neuester Kommunikationstechnologien ohne weitere Zusatzbelastungen und Kosten. Durch Ihre aktive Beteiligung in Form von Anregungen und Vorschlägen, z.B. zur Ausprägung des Kundenportals, tragen Sie zu einer kundenorientierten und schnellen Weiterentwicklung der elektronischen Zählerfernauslesung im Haushaltsbereich bei.

29. Ist der Service auf Friedrichshafen begrenzt?
Im Projekt T-City ist der Service durch den Projektauftrag auf das Stadtgebiet begrenzt. Nach Abschluss der Entwicklungsphase wird es seitens der TWF eine detaillierte Planung geben, wie das Versorgungsgebiet im Gesamten abgedeckt werden kann. Für die weitere Pilotphase sind die Stadtteile Oberhof und Windhag vorgesehen.

30. Gibt es vergleichbare Projekte bereits in Deutschland?
Zu diesem Themenkomplex gibt es eine Reihe von Projekten, welche in der Regel technologiegetrieben sind. Wir hingegen wollen in unserem Projekt den Kundennutzen verstärkt in den Vordergrund stellen. Bei vielen anderen Projekten wird die Powerline-Technologie verwendet, bei der die Daten über das Stromnetz übertragen werden. Wir setzen auf eine vom Stromnetz vollkommen getrennte Kommunikationsinfrastruktur. Damit erfüllen wir die gesetzliche Forderung nach einem unabhängigen Messstellenbetreiber. Weiterhin zeichnet sich das T-City Pilotprojekt durch einen übergreifenden Ansatz aus: Neben der Strommessung beinhaltet es die Integration von Gas und mittelfristig auch von Wasser und Wärme. Nur durch diesen integrierten Ansatz können wir eine optimale Energieeffizienz erreichen. Sie haben dadurch vollkommene Transparenz über Ihren Energieverbrauch.

31. Gehen die Testkunden ein neues Vertragsverhältnis mit der TWF ein?
Nein, die Kunden unterschreiben lediglich eine „Zusatz-Vereinbarung", welche die Spielregeln für die Zeit des Projekts festlegt.


Datenschutz

32. Was geschieht mit den Daten?
Die Daten werden über eine geschützte Internetverbindung an uns übertragen. (Genaueres siehe Frage 20 und 21)

33. Was passiert wenn ich kündige?
Bei Kündigung werden Ihre Daten nach Ablauf der Abrechnungsfrist gelöscht.

34. Werden meine Daten an andere Unternehmen weitergeleitet?
Sie können sich auf uns verlassen: als zuverlässiger Energielieferant halten wir und strikt an die gültigen Datenschutzrichtlinien. Ihre Daten bleiben also bei uns unter Verschluss.


Pilotprojekt Oberhof/Windhag

1. Was ist das Ziel des Projektes?
Energieversorgungsunternehmen sollen nach den Vorstellungen der Europäischen Gemeinschaft spätestens bis zum Jahr 2020 die bisher installierten Zähler durch intelligente Messeinrichtungen (sog. „Smart Meter“) ersetzen. Auch die TWF fühlt sich dieser dem Klimaschutz dienenden Maßnahme verpflichtet. Die Umstellung auf die neue Zählertechnologie setzt eine sorgfältige Vorbereitung aller Beteiligten voraus. Vor diesem Hintergrund führt der Netzbetrieb der TWF gemeinsam mit der Deutsche Telekom AG im Rahmen des Projekts „T-City Friedrichshafen“ ein Pilotprojekt „Smart Metering“ durch. Bei ca. 2400 Testnutzern in den Stadtteilen Oberhof und Windhag wird die TWF beginnend ab November 2009 neue Zähler installieren, um die Smart Metering-Lösung der TWF im sogenannten „Flächen-Rollout“zu erproben.

Wir wollen Ihnen als Kunden volle Einsicht in Ihre Kosten verschaffen und Ihnen somit Einsparpotenziale offen legen. Mit dem TWF:CleverZähler können Verbrauchswerte zeitnah abgerufen und mit denen älteren Datums verglichen werden. Dies hilft Ihnen zum einen dabei, Ihre Verbrauchszeiten aktiv zu steuern und zum anderen intensiv Kosteneinsparung zu betreiben. Parallel dazu ermöglicht es der TWF einen effizienten Umgang mit den Energieressourcen durch eine optimierte Planung.

2. Was hat die Telekom damit zu tun?
Die Deutsche Telekom AG und die Stadt Friedrichshafen führen das Gesamtprojekt „T-City“ durch, eine gemeinsame Zukunftswerkstatt, in der die Welt von morgen erlebbar gemacht werden soll. Hierzu werden Einzelprojekte in unterschiedlichen Themenbereichen durchgeführt. Im Themenbereich „Wirtschaft und Arbeit“ haben die Vertragspartner bereits ein Einzelprojekt „E-Metering“ durchgeführt und beendet, indem mit modernster Kommunikations- und Messtechnik ein Smart Metering Pilotsystem mit etwa 300 fern ausgelesenen Smart Metern umgesetzt worden ist. Dadurch konnten alle Partner Erfahrungen über die kunden- bzw. verbrauchergerechte Aufbereitung und Darstellung von Messergebnissen, sowie über Prozesse und Systeme zur Erfassung, Aufbereitung und Übertragung der Daten und des Zählermanagements sammeln.

3. Muss ich Telekomkunde sein?
Nein, da die Telekom für das Pilotprojekt die Übertragungstechnik zur Verfügung stellt.

4. Muss ich TWF Kunde sein?
Nein, sie müssen nur den Zähler von den TWF haben.
Wenn Sie allerdings Ihre Energie von einem anderen Anbieter beziehen, können Ihnen nicht alle Funktionalitäten in Ihrem Webportal zur Verfügung gestellt werden.

5. Kann mein Bekannter aus einem anderen Stadtteil auch daran teilnehmen?
Für diese Pilotphase sind nur die Stadtteile Oberhof und Windhag vorgesehen. In besonderen Ausnahmefällen und nach vorheriger Prüfung durch die TWF können sich auch Bewerber aus anderen Stadtteilen bewerben.

6. Was kostet mich das Ganze?
Der Gesetzgeber sieht vor, dass die geforderte monatliche Rechnungserstellung über den tatsächlichen Energieverbrauch und die Offenlegung der Nutzungszeit für den Verbraucher kostenneutral sein soll. Darüber hinaus bieten wir Ihnen diverse Service-Angebote über das Online-Webportal an. Für die Phase des Pilotprojektes fallen keine zusätzlichen Kosten an.

7. Was passiert nach Projekt-Ende?
Die elektronischen Zähler verbleiben beim Kunden. So ist auf jeden Fall sichergestellt, dass nach Ende der Projektlaufzeit weiterhin die Verbrauchserfassung ohne zusätzlichen Aufwand funktioniert. Weitere Details werden dann individuell vereinbart.

8. Muss ich einen Internetanschluss haben?
Ein Internetanschluss ist nicht unbedingt erforderlich, da die Telekom die technischen Übertragungsmedien bereitstellt. Sie können nach Erhalt Ihrer Zugangsdaten auch auf anderen internetfähigen PC’s (u.a. in Internetcafes, bei Bekannten) Ihr Webportal aufrufen.

9. Bekomme ich dann DSL umsonst?
Für das Pilotprojekt in den Stadtteilen Oberhof und Windhag schafft die Telekom die technischen Voraussetzungen. Jedes Einfamilienhaus soll einen GPRS-Anschluss und jedes Mehrfamilienhaus einen Telekom-DSL-Anschluss erhalten.

10. Kann ich den DSL Anschluss und damit den Zugang zum Portal auch noch später bekommen?
Das Pilotprojekt ist für den Zeitraum November 2009 bis mindestens Juni 2010 vorgesehen. Über den konkreten Wechseltermin, zu dem bei Ihnen der/die TWF:CleverZähler eingebaut wird/werden, werden wir Sie wenigstens eine Woche vorher informieren. Gleiches gilt im Falle des Ein- oder Ausbaus des TWF:CleverZählers bzw. einer anderen Messeinrichtung.

Weitere Details nach Projekt-Ende werden dann später von den TWF bekannt gegeben.

11. Warum soll ich einen solchen Zähler einbauen lassen, wenn ich kein Internet habe? Was habe ich davon?
Sie können auch Ihr Portal auf jeden anderen internetfähigen PC aufrufen. Weiterhin ermöglich wir Ihnen eine bessere Erkennbarkeit ihrer persönlichen Einsparpotenziale. Einsparpotenziale von bis zu mehreren hundert Euro pro Jahr birgt ein Privathaushalt. Um dieses Ziel zu erreichen müssen Sie allerdings nicht auf Ihren Komfort verzichten. Es genügt ein gut geplanter Einsatz Ihrer Mittel. Durch die zeitnahe Übermittlung Ihrer persönlichen Verbrauchswerte sind Sie in der Lage, Ihren Energieverbrauch besser zu steuern und damit Kosten zu sparen. Ohne großen Aufwand und wie nebenbei können Sie so auch noch durch einen reduzierten CO2-Ausstoß einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

12. Werde ich durch den Zähler ausspioniert?
Für die TWF und ihre Projektpartner hat der Schutz der personenbezogenen Daten eine außerordentliche Bedeutung. Die TWF und ihre Projektpartner gewährleisten, die Daten des Nutzers nur entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen zu erheben, zu verwenden und zu speichern.

13. Was machen Sie mit meinen ganzen Verbrauchsdaten?
Der Zählerstand bzw. die Zählerstände werden von der TWF fern ausgelesen und an die Berechtigten, insbesondere den Netzbetreiber und Lieferanten übermittelt.

14. Kann ich den Energiegutschein auch gewinnen, wenn ich kein TWF-Kunde bin?
Ja. Schicken Sie uns die unterschriebene TWF:CleverZähler-Vereinbarung bis zum 27.10.2009 (Datum Poststempel) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von 10 Energiegutscheinen im Wert von 100 Euro.

15. Kann ich auch als TWF-Kunde mir den Energiegutschein bar ausbezahlen lassen?
TWF-Kunden wird der Betrag von 100 Euro bei der nächsten Strom-/Gasrechnung gutgeschrieben. Sie beziehen Ihren Strom von einem anderen Anbieter? Dann überweisen wir Ihnen den Betrag von 100 Euro.

TWF:CleverZähler- Portal
Das persönliche Energie- Portal für registrierte Benutzer.

  

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